Semiotik des Theaters Vom "künstlichen" zum "natürlichen" Zeichen. Theater des Barock und der Aufklärung

von Erika Fischer-Lichte

Herausgegeben von Gunter Narr Verlag

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Das Theater erscheint, wie Roland Barthes festgestellt hat, als ein besonders „privilegiertes semiologisches Objekt.“ Denn es arbeitet nicht nur wie andere Kunstgattungen – z.B. Literatur und Malerei – mit einem einzigen Zeichensystem, sondern vereinigt in sich eine Vielzahl heterogener Zeichensysteme (wie Sprache und Gestik, Kostüm und Dekoration, Musik und Beleuchtung), deren jedes nach anderen Prinzipien Bedeutung hervorbringt. Soll das Theater seinerseits als ein spezifisches bedeutungserzeugendes System begriffen und erforscht werden, müssen daher die einzelnen beteiligten Zeichensysteme einerseits in ihrer jeweiligen Eigenart, andererseits in ihren Beziehungen zueinander untersucht werden. Der von Coseriu in der Linguistik getroffenen Unterscheidung zwischen den Ebenen des Systems, der Norm und der Rede entsprechend wird diese Untersuchung unter systematischem, historischem und analytischem Aspekt durchgeführt.
Gewicht 0.257 kg
Autor Erika Fischer-Lichte
Herausgeber Gunter Narr Verlag
Produkt-Sprache
Seiten 212
ISBN 978-3-8233-6322-4
Medium
Format Taschenbuch
Produkt-Typ Buch
Verlag Gunter Narr Verlag
Erscheinungsjahr 2007

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