Performing Statelessness in Europe

von S.E. Wilmer

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Dieses Buch untersucht performative Strategien, die nationalistische Vorurteile bei der Darstellung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen, Staatenlosen und Enteigneten entgegenschlagen. Angesichts der Tatsache, dass die Europäische Union keine politische Lösung für die gegenwärtige Migrationskrise gefunden hat, betrachtet das Werk eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten, die die Defizite staatlicher und transnationaler Praktiken sowie die innovativen Bemühungen von Migranten und ihren Gastgebern in Frage stellen eine neue Zukunft aufbauen. Das Buch diskutiert eine Vielfalt von performativen Strategien, die von einer Betrachtung der jüngsten Adaptionen der griechischen Tragödie zu Performances mit fiktiver Identifikation, dokumentarischen Dramen, immersivem Theater, Überidentifikation und subversiver Identifikation, Nomadismus und politischem Aktivismus übergehen. Ein Werk für alle, die an Fragen der Staatenlosigkeit, Migration und der problematischen Rolle des Nationalstaates interessiert sind.

S. E. Wilmer ist Professor Emeritus in Drama und ehemaliger Leiter der Schule für Drama, Film und Musik am Trinity College Dublin, Irland. Er war Gastprofessor an der Stanford University und UC Berkeley und Research Fellow am Internationalen Forschungszentrum für Interweaving Performance Cultures an der Freien Universität Berlin. Er ist der Autor von Theater, Gesellschaft und Nation.

Hier geht es zur Rezension von Thomas Irmer erschienen in Theater der Zeit 04/2018

Autor S.E. Wilmer
Produkt-Sprache English
Seiten 245
Abbildungen 9 Schwarz / Weiß Abbildungen
ISBN 978-3-319-69172-5
Medium Bücher
Format Hardcover
Produkt-Typ Buch
Verlag Palgrave
Erscheinungsjahr 2018

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