Heiner Müller – Anekdoten

Herausgegeben von Thomas Irmer

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– 87 freche und anspielungsreiche Anekdoten
– inkl. Heiner-Müller-Daumenkino

10,00  inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Der Dramatiker Heiner Müller (1929–1995) war auch ein Meister des Bonmots und der überraschenden, oft listigen Erwiderung – das ist vor allem aus seinen Interviews bekannt. Der Band zeigt Müller nun erstmals als lebendiges Gedankenbild. In der Rückschau von Zeitgenossen und in immer wieder oft und gern kolportierten Anekdoten, die bereits in der kollektiven Erinnerung weitererzählt werden. Miniaturen zu einem Porträt des Künstlers mit Hintersinn.

Mit großem Dank an
Knut-Ove Arntzen, Tone Avenstroup, David Bathrick, Volker Braun, Margarita Broich, Frank Castorf, Gautam Dasgupta, Friedrich Christian Delius, Adolf Endler, Durs Grünbein, Hansgünther Heyme, Wladimir Koljasin, Mark Lammert, Katja Lange-Müller, Grischa Meyer, Thomas Oberender, Emine Sevgi Özdamar, Wolfgang Rindfleisch, Ljubiša Ristic, Christoph Rüter, Helmut Schödel, Bernd Stegemann, Wolfgang Storch, Stephan Suschke, Holger Teschke, Matthias Thalheim, B. K. Tragelehn, Lothar Trolle, Robert Wilson, Andrzej Wirth, Renate Ziemer – und Brigitte Maria Mayer.

Die digitale Ausgabe im Original-Layout:

Wendefragen
Eine TV-Talkshow. Frage: „Nach der Wende gab es doch viele Probleme. Leute verloren ihre Arbeit. Manche haben sich sogar umgebracht.“
HM: „Ja, aber es gab auch negative Entwicklungen.“

Die Postkarte
Mitte der siebziger Jahre war HM für einige Zeit nach Hamburg gefahren und wurde an seinem Theater, dem Berliner Ensemble, mit Bangen zurückerwartet. Schließlich erreichte eine Postkarte die Kollegen: „Habe mich nun endgültig für den besseren deutschen Staat entschieden.“ Ein paar Tage später tauchte er im Theater auf – zum Erstaunen aller und insbesondere der guten Genossen, die ihn schon als DDR-Flüchtling abgeschrieben hatten.
HM: „Wieso denn? Auf der Karte stand doch alles.“

Die Gefahr
Lothar Trolle, dessen dramatische Arbeiten lange Zeit nur ausnahmsweise im Theater gespielt und noch seltener gedruckt wurden, erhielt von HM den Hinweis: „Nichts ist gefährlicher als der frühe Erfolg.“

 

Mit „Heiner Müller – Anekdoten“ legt der Verlag Theater der Zeit eine offene Sammlung vor, zu der jeder und jede Berufene noch das Eine oder Andere ergänzen möge, privat ganz für sich oder wünschenswerter Weise in künftig erweiterten Auflagen dieses Büchleins. Dazu passend: Heiner, warum sprichst du immer so leise? – Damit ich jedem etwas anderes erzählen kann. So dürfte es noch unendlich viel mehr geben.

Schreiben Sie Ihre Anekdote an den Verlag:

– auf Twitter unter der Verwendung des Hashtags #mülleranekdoten
– oder in der Facebookgruppe von Theater der Zeit
– oder per E-Mail an lektorat@theaterderzeit.de
– oder per Brief an: Theater der Zeit, Stichwort: Müller Anekdoten, Winsstraße 72, 10405 Berlin.

Gewicht 0.200 kg
Herausgeber Thomas Irmer
Produkt-Sprache Deutsch
Seiten 112
Abbildungen 32
ISBN 978-3-95749-121-3
Medium Bücher
Format 107 x 176 mm
Verlag Theater der Zeit
Erscheinungsjahr 2018

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