Das Analoge sträubt sich gegen das Digitale? Materialitäten des deutschen Theaters in einer Welt des Virtuellen

Herausgegeben von David Barnett, Karen Jürs-Munby, Moray McGowan

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»Das Petroleum sträubt sich gegen die fünf Akte«: Brecht reichte die Theaterästhetik des 19. Jahrhunderts nicht mehr aus, den materiellen und technischen Realitäten des 20. Jahrhunderts beizukommen. Daher seine Suche nach einem Theater des Materiellen, ja des wissenschaftlichen Zeitalters. Wie steht es in der heutigen Welt, in der das Digitale und das Virtuelle immer beharrlicher das Analoge und das Materielle an den Rand zu drängen scheinen? Ist Brechts Theater, ja das Theater überhaupt, ästhetisch überholt und entbehrlich geworden? Oder wurde es zur Rückgewinnung seines Potenzials provoziert? Laut Heiner Müller ist das Theater »Steinzeit«, seine Anachronizität sein Vorteil und seine Überlebenschance: Sträubt sich also das Analoge gegen das Digitale?

Dieser Frage nähern sich in einem breiten Spektrum von Werken und Inszenierungen des deutschsprachigen Gegenwartstheaters die in diesem Band versammelten Essays.

Gewicht 0.263 kg
Herausgeber David Barnett, Karen Jürs-Munby, Moray McGowan
Produkt-Sprache
Seiten 160
ISBN 978-3-93434481-5
Medium
Format Taschenbuch
Produkt-Typ Buch
Verlag Theater der Zeit
Erscheinungsjahr 2006

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