Dancing in Damascus

von Miriam Cooke

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Im März 2011 erhoben sich zahlreiche Syrer gegen das autoritäre Asad-Regime, das sie vierzig Jahre lang mit eiserner Faust regiert hatte. Erste Erfolge wurden schnell zunichte gemacht und die Revolution schien sich in einen Bürgerkrieg zu verwandeln, der die Regierung gegen ihre Bürger und extremistischen Söldner auflehnte. Bis Ende 2015 wurden fast 300.000 Syrer getötet und über die Hälfte der 23 Millionen Bewohner aus ihren Häusern vertrieben. Neun Millionen Menschen sind im Inneren vertrieben und über vier Millionen ziehen durch die Welt, viele zu Fuß oder in undichten Booten. Unzählige Menschen sind verschwunden. Die Zahlen sind erschütternd doch die Revolution geht weiter.

Die Geschichte der versuchten Niederschlagung der Revolution ist bekannt. Weniger gut erfasst ist die Rolle von Künstlern und Intellektuellen, die der Welt und ihrem Publikum die Widerstandsfähigkeit des revolutionären Widerstands und der Empörung vor Augen führen. Wie ist es möglich, dass Künstler, Filmemacher und Schriftsteller sich nicht in ein gedämpftes Schweigen treiben lassen haben, sondern immer kreativer werden? Mit Smartphones, Stiften, Stimmen und Pinseln zeigten diese Künstler ihre Entschlossenheit, die Idee der Revolution am Leben zu erhalten. „Dancing in Damaskus“ verfolgt die ersten vier Jahre der syrischen Revolution und die kreativen Reaktionen der Aktivisten auf körperliche und emotionale Gewalt.

Artikelnummer 001493
Gewicht 0.270 kg
Autor Miriam Cooke
Produkt-Sprache
Seiten 154
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen
ISBN 9781138692176
Medium Bücher
Format Paperback
Verlag Routledge Taylor&Francis Group
Erscheinungsjahr 2016

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