Alles nur Theater? Beiträge zur Debatte über Kulturstaat und Bürgergesellschaft

von Norbert Lammert

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„Die Kunst hat einen Anspruch gegenüber dem Staat, soweit er denn Kulturstaat sein will, nicht aber der Staat gegenüber Kunst und Kultur. Der Kunst kann der Staat egal sein. Dem Staat die Kunst nicht.“
Besucherrekorde auf Buchmessen und in großen Ausstellungen, spektakuläre Museumsneubauten, eine Inflation von Festivals, Biennalen, Triennalen und ein boomender Architekturtourismus – auf der anderen Seite leere Kassen, offene Rechnungen, geschlossene Theater, Bildungsnotstand und andere Katastrophen: Widersprüche, Fakten oder Klischees? Alles nur Theater? will zeigen, dass Kunst und Kultur keine Staatsangelegenheit sind. Der Staat ist nicht für Kultur zuständig, sondern für die Bedingungen, unter denen sie stattfindet. Das Spektrum der prominenten Autoren – Künstler, Schriftsteller, Intendanten, Wissenschaftler und Politiker – mit ihren Positionsbestimmungen dokumentiert die Vielfalt der Ansätze und Bemühungen, Kunst und Kultur als unverzichtbaren Bestandteil unserer Gesellschaft zu verstehen: zwischen individueller Kreativität, gesellschaftlichem Dialog und staatlicher Unterstützung. Alles nur Theater? Ein Plädoyer dafür, dass der Staat Kunst und Kultur freie Entfaltung garantiert und die dafür notwendigen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen schafft.
Gewicht 0.563 kg
Autor Norbert Lammert
Produkt-Sprache
Seiten 475
ISBN 9783832178710
Medium
Format Taschenbuch
Produkt-Typ Buch
Verlag DuMont
Erscheinungsjahr 2004
Gefördert von
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Neustart Kultur
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